Tag 2 führt weit in den Süden – und das berichten die Teams

01.10.2021 – Strahlender Sonnenschein begleitete die Teams auf ihrem Weg nach Rheinland-Pfalz. Sie berichten von der Sauerländer Sonne, der eigenen Blödheit, davon, nicht genügend Superlative zu finden, herauswaberndem Nebel, herausfordernden Aufgabenstellungen und vor allem von einer guten Stimmung. Lesen Sie selbst …

# 2, Peter Steinfurth / Rita Hülsmann, D, MG J2 Midget Roadster, 1933

„Bei dem Wetter macht die Rallye natürlich noch mehr Spaß. Bei den Prüfungen haben wir uns richtig verhauen. Aber wie heißt es so schön: Ist die Zeit erst ruiniert, fährt sich gänzlich ungeniert.“

# 3, Ralf Klaus / Hans Georg Ahrens, D, Talbot London Open 90 AV, 1933

„Temperaturtechnisch ist die Stimmung am Nachmittag viel besser als heute früh, weil es einfach deutlich wärmer ist. Ansonsten ist die Stimmung im Auto leicht getrübt, wir hatten heute bei den Prüfungen einen richtigen Patzer.“

# 6, Michael Brechmann / Andreas Hachmann, D, BMW  327 Cabriolet, 1937

„Zwischendurch hat unser Auto mal so richtig gezickt, aber jetzt ist wieder alles ok.“

# 7, Richy Müller / Christl Müller, D, Porsche 911 SC Cabrio, 1983

„Das ist heute nicht so einfach mit den Prüfungen, die Zeiten haben wir nicht so gut eingeschätzt. Wir wollen natürlich unser Bestes geben, da ist schon Ehrgeiz dabei. Entlang der Strecke stehen so viele Fans – und alle sind gut gelaunt.“

# 9, Michael Heinrich / Jana Heinrich, D, Cadillac Club Coupé, 1942

„Ohne Servolenkung sind diese Strecken mit den vielen Bergen und Kurven für den Fahrer sehr anstrengend. Heute mit diesem tollen Wetter ist das einfach nur genial. Bei den Prüfungen haben wir heute aber zweimal daneben gegriffen.“

# 12, Uwe Siefkens / Jens Goepel, D, Volvo PV 444, 1957

„Es ist einfach nur schön und der Fahrer macht das, was der Beifahrer sagt – meistens zumindest. Wie immer ist das hier eine perfekt organisierte Veranstaltung und bei unserem dritten Start können wir endlich auch mal die Sauerländer Sonne genießen. Es sind sehr viele Zuschauer entlang der Strecke, überall herrscht gute Stimmung und die Streckenposten sind sehr angenehm.“

# 14, Joachim Winkelhock / Jörg Winkel, D, Opel Kadett C Rallye “Warmbold”, 1978

„Ich bin vollkommen entspannt und der Co macht einen guten Job. Es geht uns aber nur um den Spaß und davon haben wir hier wirklich viel. Mein größtes Glück war es, dass ich schon früh mein Hobby zum Beruf machen konnte. Allerdings ergab sich in meiner aktuellen Laufbahn nie die Möglichkeit, Rallye zu fahren. Das hätte ich mir gut vorstellen können.“

# 21, Matthias Kahle / Susanne Schnatz, D, Skoda 130 RS, 1976

Als Co-Pilotin des deutschen Rekord-Rallyemeisters Matthias Kahle war auf der Freitagsetappe Susanne Schnatz unterwegs. Die Leiterin von Stadtmarketing und Tourismus der Hansestadt Attendorn war begeistert, „Das ist mega gut, wir führen die Veranstaltung an, auf jeden Fall was die Stimmung im Auto betrifft. So eine Veranstaltung muss man live als Teilnehmer erlebt haben, um die Faszination beschreiben zu können. Das ist echt cool. Die vielen Fans an der Strecke zeigen, dass die Sauerland Klassik in der Region richtig gut angekommen ist.“  

# 23, Kai Klauder / Rouven Schmitt, D, Opel Kadett C Aero, 1978

„Wunderschöne Strecken, man sieht aber auch, wie durch den Borkenkäfer sehr viel abgeholzt werden musste. Nach Fehlern ist die Stimmung im Auto leicht gereizt, aber wir reden noch miteinander. Ich bin begeistert, wie viele Kinder an der Strecke stehen und uns zuwinken.“

# 24, Jens Herkommer / Philipp Scharfenbaum, D, BMW 318 i, 1990

Philipp Scharfenbaum, Kreisdirektor im Landkreis Olpe, saß am Freitag auf der Beifahrerseite im BMW 318i von Jens Herkommer. Er schwärmte, „das ist ein tolles Erlebnis, die Organisation ist perfekt, das Teilnehmerfeld bunt gemischt und es herrscht eine familiäre Stimmung. Ich bin sehr positiv überrascht. Wir haben die Sauerland Klassik zwar genehmigt, aber erst jetzt habe ich so richtig verstanden, dass das überhaupt nichts mit schnell fahren zu tun hat. Wir als Landkreis freuen uns sehr, diese Veranstaltung unterstützen zu können, sie gehört inzwischen fest zum Sauerland. Deshalb sind wir sehr gerne Gastgeber der Sauerland Klassik.“

# 27, Reinhard Schade / Tina Gorschlüter, D, Ford Taunus 17M P3, 1962

„Wir können im Auto immer noch miteinander reden, solange ist noch alles perfekt. Diese Rallye ist einfach genial. Die Prüfungen waren sehr anspruchsvoll, aber es hat Spaß gemacht.“

# 36, Frank Schmerbeck / Monika Ebner, D, Porsche 356 SC, 1964

„Die erste Etappe mit gut 180 Kilometern am Stück, das ist in dem Auto schon anstrengend. Aber die schönen Strecken entschädigen dafür.“

# 48, Laurenz Wiesehöfer / Gesine Preiß, D, Datsun Coupé, 1969

„Kurz zusammengefasst: es macht einfach nur Spaß. Es freut mich, dass so viele Menschen entlang der Strecken stehen und uns zujubeln.“

# 51, Anke Voß / Jürgen Voß, D, Opel Kadett B-L, 1969

„Die Streckenführung ist herausragend, die Landschaft toll, das Wetter genial und unser Auto läuft – was will man mehr.“

# 59, Jürgen Brinkmann / Peter Rosenbrock, D, Ford Tanus 17 M RS, 1971

„Ich bin heute einfach zu blöd, um auf den Prüfungen genau zu fahren, aber Spaß macht die ganze Aktion trotzdem. Selbst gestern Abend auf der Nachtetappe habe ich viele Fans entlang der Strecke gesehen, das sind hier im Sauerland fast italienische Verhältnisse.“

# 60, Jürgen Jesse / Doris Jesse, D, BMW 2002 tii, 1972

„Wir haben uns kurz verfahren und sind dann beim Drehen steckengeblieben. Es hat etwas gedauert, bis wir endlich weiterfahren konnten. In der Gesamtwertung werden wir uns sicherlich im hinteren Drittel einordnen – aber es macht richtig Spaß und nur darum geht es.“

# 80, Andreas Heine / Jens Helmecke, D, BMW 635 CSi, 1985

„Sehr schöne Strecken und ein Mega-Wetter. Wir haben eine tolle Stimmung im Auto, obwohl ich so einige Sachen verhauen habe.“

# 82, Uwe Simdorn / Günter Henseleit, D, Alfa Romeo Giulia Super, 1975

„Um unsere Stimmung zu beschreiben, müsste ich alle verfügbaren Superlative bemühen. Ein Königswetter – wie hat das der Peter (Göbel) nur hingekriegt, Du fühlst dich von den Streckenposten an jeder Stelle an die Hand genommen und quasi durch die Prüfungengeführt.“

# 84, Arndt G. Kirchhoff / Dr. Ina Kirchhoff, D, Porsche 911 Turbo, 1991

„Das war heute wieder eine landschaftlich richtig schöne Strecke. Am Morgen sahen wir den Nebel regelrecht aus den Tälern ‚herauswabern‘. Eine der Aufgaben von heute haben wir allerdings so richtig versemmelt.“

# 89, Wolfgang Schmidt-Ewig / Antje Schmidt-Ewig, D, Citroen 2 CV, 1989

„Es ist genau so schön wie gestern, auch wenn die Aufgaben etwas schwieriger sind. Wir sind immer wieder erstaunt, wie der Veranstalter immer wieder neue schöne Strecken findet.“

# 98, Lars Zander / Gabriele Zander, D, Ford RS 200 Gr.B, 1985

„Es läuft einfach perfekt. Ich hätte nicht geglaubt, dass ich mit dem Auto hier so problemlos mitfahren kann. Einziger Nachteil: Das Getriebe ist so ausgelegt, dass es unter Last optimal geschaltet werden kann. Im normalen Straßenverkehr klappt das nicht so einfach. Das Ergebnis sind Schwielen an den Händen.“

# 102, Armin Rössner / Dr. Leonore Jahn, D, Ferrari 328 GTS, 1987

„Gestern war es top, heute lief es nicht mehr so gut. Wir haben aber im Auto nicht mehr gestritten als sonst, nur meine Co-Pilotin wurde nach unseren Fehlern sehr leise. Dennoch, die Grundstimmung ist immer noch gut.“

# 107, Richard Gebert / Elke Treder, D, American La France Type 12, 1918

„Für unser Biest, den American La France, mit sechs Metern Länge und 3,5 Tonnen Gewicht waren die Strecken heute mit den engen Kurven und den Steigungen sehr herausfordernd. Das geht beim Lenken ganz schön in die Arme. Wie gestern ist uns eine Sicherung herausgesprungen. Jetzt haben wir sie mit einem Kabelbinder fixiert.“

# 108, Christian Hupertz / Kay Rüdebusch, D, Porsche 914/6, 1970

„Heute war es mit unserer Leistung etwas durchwachsen, gestern waren wir sehr zufrieden. Aber alles ist noch im Plan. Eine Prüfung von heute war untypisch und sportlich herausfordernd. Aber das macht die ganze Geschichte ja auch so spannend.“